Sinn und Unsinn von Pferdekräutern
In den letzten Jahren leiden immer mehr Pferde auch an Allergien, einer der Gründe dürfte in einem Ungleichgewicht von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sein. Der Allergie geht sehr oft ein jahrelanger Mangel oder sogar Überschuß an bestimmten Stoffen voraus, die den Gesamtorganismus irgendwann so schwächen, dass das Immunsystem überreagiert – die Allergie ist entstanden. Des weiteren wirken Kräuter durch die enthaltenen Mineralien basisch, ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt ist oft Grundstein für viele Erkrankungen. Diese Zuständen kann man hier ganz natürlich entgegenwirken, in dem man täglich für die Portion Kräuter sorgt – Über- und Unterdosierung wird vermieden, es werden durch die Kräuter die wichtigen „Basen“ zugeführt.
Während manchen Stoffen bereits in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde, gilt dies für viele andere, auch sehr wichtige Stoffe, leider nicht. Viele Pferdefuttermittel-Hersteller fügen schon immer gewisse Zusätze bei. Insbesondere werden in den letzten Monaten von immer mehr Herstellern Kräuter mitverarbeitet, da die Erkenntnisse der letzten Jahre die Notwendigkeit der Verabreichung immer mehr in den Vordergrund rücken. Jedoch sind diese Dosierungen in den verschiedenen Futtermitteln meist viel zu gering, um überhaupt irgendwelche gewünschten Effekte erzielen zu können.
Die weit verbreitete Unsitte, die in vielen Ställen jedes Jahr im Herbst einzieht, nämlich über den Winter den Pferden teelöffelweise Vitamin-C-Pulver zu verabreichen, kann man getrost unterbleiben lassen. Pferde sind nämlich im Gegensatz zu Menschen selbst in der Lage, das benötigte Vitamin C herzustellen, eine Eigenschaft, die dem Menschen im Laufe der Evolution verloren gegangen ist. Wichtig ist jedoch, unsere Pferde mit tatsächlich benötigen Nährstoffen zu versorgen, um die optimale Versorgung des Stoffwechsels und der Organe sicherzustellen und hier kommen wir wieder auf die Kräuter zurück